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  • PATRICIA ZÜHLKE

Hochsensibilität - Gesehen und verstanden werden

Aktualisiert: Juni 20

Ungefähr 20% der Menschen – Männer wie Frauen gleichermaßen - sind hochsensibel. Sie sehen, hören oder fühlen mehr und intensiver als andere. Diese prinzipiell wunderbare Fähigkeit kann aber in einer multimedialen, hektischen und reizüberfluteten Umwelt zum Problem werden und Rückzug sowie Krankheit der Betroffenen nach sich ziehen.




Hochsensibilität ist keine Modeerscheinung. Jedoch sind hochsensible Menschen in unserer reizüberfluteten Welt sichtbarer geworden. Sichtbarer mit ihren Besonderheiten, ihren Bedürfnissen, aber auch mit ihrer Verletzlichkeit. Und sie suchen nach Antworten. Zu lange sind Hochsensible wegen Depressionen oder Angststörungen behandelt worden, weil sie sich falsch oder anders fühlten und in die selbstgewählte Einsamkeit zurückgezogen haben.


Wenn Hochsensible jedoch über ihr Charaktermerkmal erfahren, es verstehen lernen und sich damit beschäftigen, dann öffnen sich ihnen die Augen. Sie hören auf, einem vermeintlich richtigen Gefühl und Verhalten nach zu laufen, welches sie für ”normal” halten. Sie hören auf, sich abzumühen, so zu sein wie andere und den Erwartungen ihrer Umwelt zu entsprechen. So beginnt Heilung. Dann fangen sie an, an ihrem Selbstbild zu arbeiten: die Pausen zu machen, die sie brauchen, reizfreie Zonen zu schaffen und sich gegen störende Umwelteinflüsse abzugrenzen.

Das ist kein einfacher und kein schneller Weg. Denn es heißt für die Hochsensiblen auch, Vertrautes oder Liebgewonnenes aufzugeben, das nicht förderlich für ihr Leben ist. Und manchmal heißt es auch, seinen Job zu wechseln, der nicht zu einem passt. Aber all diese Maßnahmen führen letztendlich zu einem glücklicheren, harmonischeren und besseren Leben, in Einklang mit sich selbst und zu einem Genuss seiner reichen Fülle an Sinneseindrücken, Gefühlen und Intuitionen.

In meiner Praxis arbeite ich seit Jahren mit Hochsensiblen, die zu Beginn meist wegen anderer Beschwerden zu mir kommen. Ich habe einen Behandlungszyklus entwickelt, um mit seinem Charaktermerkmal gut in einem veränderten Leben anzukommen. Das Vorgehen beinhaltet die Schritte Verstehen, Annehmen, Versöhnen und Neuausrichten. Wer diesen Zyklus durchlaufen hat, wird danach ganz selbstverständlich mit seiner Hochsensibilität umgehen.

Des Weiteren bilde ich auch Berater in diesem spezifischen Thema an der Deutschen Paracelsus Schule aus. Wer Interesse daran hat, kann über den Paracelsus Terminkalender Daten und Orte einsehen oder diese auf meiner Webseite unter „Seminare“ finden.

Sie wollen mehr über Hochsensibilität erfahren? Dann vereinbaren Sie bitte einen Termin mit mir.


Wie kann ich sonst noch helfen?


Patricia Zühlke

patricia.zuehlke@gmx.de


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